Worauf achten beim Kauf von FFP2-Masken? Der ultimative Ratgeber
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Worauf achten beim Kauf von FFP2-Masken?
Der Markt für FFP2-Masken ist groß – und leider auch unübersichtlich. Zwischen günstigen Importen ohne Prüfnachweis und hochwertigen zertifizierten Produkten liegen Welten. In diesem Ratgeber erklären wir, worauf du beim Kauf wirklich achten solltest.
1. Die CE-Zertifizierung – das wichtigste Kriterium
Eine echte FFP2-Maske muss die europäische Norm EN 149:2001 + A1:2009 erfüllen und das CE-Zeichen tragen. Das CE-Zeichen allein reicht jedoch nicht – es muss von einer zugelassenen Prüfstelle (sog. Notified Body) ausgestellt worden sein.
Worauf du bei der Zertifizierung achten solltest
- CE-Zeichen + vierstellige Prüfstellennummer (z.B. CE 2233 = GEPTEST)
- Angabe der Norm EN 149:2001 + A1:2009 auf der Verpackung
- EU-Konformitätserklärung muss verfügbar sein
- Vorsicht bei Masken ohne Prüfstellennummer – diese können gefälscht sein
2. Das Design: Fischform vs. Tassenform
FFP2-Masken gibt es in zwei Hauptformen, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben:
| Merkmal | Fischform (LK) | Tassenform |
|---|---|---|
| Maskenfläche | Größer | Standard |
| Atemwiderstand | Geringer | Standard |
| Tragekomfort | Sehr hoch | Hoch |
| Passform | Flexibel | Starr |
| Platzbedarf | Kompakter | Mehr Volumen |
Die Fischform-Maske bietet durch ihre größere Fläche und flexible Konstruktion einen besonders hohen Tragekomfort – ideal für lange Tragedauer.
3. Materialqualität und Tragekomfort
Eine gute FFP2-Maske erkennt man auch an der Verarbeitung:
- Weiches, hautfreundliches Innenvlies – verhindert Druckstellen bei langer Tragedauer
- Latexfreie Ohrschlaufen – wichtig für Menschen mit Latexallergie
- Flexibler Nasenbügel – sorgt für dichten Sitz und verhindert Brillenbeschlag
- Atmungsaktives Vlies – weniger Atemwiderstand, angenehmes Tragen
4. Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) beachten
FFP2-Masken haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, da die elektrostatische Ladung des Filtervlieses über die Zeit nachlassen kann. Was das bedeutet:
- Das MHD ist ein Richtwert für die garantierte Filterleistung
- Im privaten Bereich sind Masken oft noch länger nutzbar
- Im beruflichen Kontext sollten Masken nach Ablauf des MHD ausgetauscht werden
- Beim Kauf auf das MHD achten – mindestens 6 Monate Restlaufzeit empfohlen
5. Made in Germany vs. Importe
Während der Corona-Pandemie wurden viele Masken ohne gültige Zertifizierung aus dem Ausland importiert. Qualitätsunterschiede sind erheblich:
| Kriterium | Made in Germany | Günstige Importe |
|---|---|---|
| Zertifizierung | Geprüft, nachweisbar | Häufig fragwürdig |
| Materialqualität | Hochwertig, kontrolliert | Variabel |
| Filterleistung | Garantiert > 94 % | Oft nicht geprüft |
| Tragekomfort | Optimiert | Oft unbefriedigend |
| Umwelt | Kurze Transportwege | Hoher CO₂-Fußabdruck |
6. Richtige Lagerung und Verwendung
- Masken trocken und kühl lagern – nicht in direktem Sonnenlicht
- Einmalmasken nicht mehrfach verwenden
- Maske korrekt anlegen: Nasenbügel anpassen, Sitz prüfen
- Masken nach dem Tragen sicher entsorgen
Fazit: So erkennst du eine gute FFP2-Maske
Eine qualitativ hochwertige FFP2-Maske erfüllt die Norm EN 149:2001 + A1:2009, trägt das CE-Zeichen einer zugelassenen Prüfstelle und überzeugt durch hochwertiges, hautfreundliches Material. Produkte Made in Germany bieten zusätzlich die Sicherheit kontrollierter Produktionsbedingungen.
Unsere FFP2-Masken von Kela Schutzartikel erfüllen alle diese Kriterien – CE-zertifiziert durch GEPTEST (Stelle 2233), latexfrei und im praktischen Fischform-Design für maximalen Tragekomfort.